Die Geschichte der Energieversorgung, unsere - iMUSEt - Museumsgebäude Im Jahre 1864 schloss die Stadt Schönebeck mit der Fa. Hendrix &Co. einen Vertrag zur Errichtung eines Gaswerkes. 1867 übernahm die Thüringer Gasgesellschaft die Geschäfte. Am 29.2.1908 schloss die Stadt mit dieser Gesellschaft dann auch einen Versorgungsvertrag für Licht- und Kraftstrom ab. Im November 1908 wurde der Strombetrieb mit 2 Dreizylinder-Dieselmotoren MAN 150 PS, 2 direkt gekoppelten Dynamomaschinen 100 KW und einer Akkumulatorenbatterie von 262 Zellen mit 220V Gleichstrom begonnen. Die Einweihung erfolgte am 20.1.1909. 1911 erfolgte die Umstellung auf Wechselstrom und Erweiterungsinvestitionen und die Strom- und Gasversorgung wurde auf 7 weitere Städte und 57 Landgemeinden ausgedehnt. Nach 1945 übernahm die Städtische Energieversorgung  die Geschäfte sowie das Firmengelände und 1993 folgte die neu gegründete Ergas Mittelsachsen GmbH.
Die Gebäude   Maschinenhaus mit Wohnhaus des Werksingenieurs (Baujahr 1908)   und Direktorenvilla (Baujahr 1901)  sind denkmal-geschützt und bilden mit dem Trafogebäude mit Schaltwarte (Baujahr ca. 1952 )  eine Ensemble mit hoher architektonischer Relevanz. Beim Maschinenhaus handelt es sich zu 70% um ein Hallengebäude mit großer Raumhöhe und offener 2. Etage. Die   Direktorenvilla   besitzt   sogar   noch   zeitgenössische   Einbauten   im   Jugendstil   (Täfelungen,   Fenster,   Bad)  
 Industriemuseum Schönebeck  Ernst-Thälmann-Str.5a  39218 Schönebeck  (EMS-Gelände, Eingang Villa)
Wohnhaus des Werksingenieurs Lage der Gebäude
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