Industriegeschichte der Region hautnah erleben Die Stadt Schönebeck (Elbe) und das Umland (bis einschl. Calbe) haben  als Industrie- und Innovationsstandort eine der längsten und bedeutendsten Traditionen, was landesweit und selbst in Schönebeck nicht oder nur sehr wenig bekannt ist. Aufbauend auf die Salzgewinnung und die logistischen Verbindungen über Wasser, Eisenbahn und Straße entwickelten sich Chemie, Verkehrsmittel, Spezialprodukte und Versorger mit seinerzeit Spitzentechnologien in deutschlandweit  führende Positionen, die bis zum heutigen Tag Bestand habe bzw. auf vielfältige Art und Weise fortgeführt werden. So kann Schönebeck und Umland u.a. auf -     die erste und älteste Chemiefabrik Deutschlands (Schönebeck/E) -     die älteste Zündhütchen und Munitionsfirma Deutschlands (Schönebeck/E) -     die seinerzeit modernste Automobilkonstruktion Deutschlands (Schönebeck/E) -     die erste Gentechnologie Ostdeutschlands -     das einzige Niederschachtofenverfahren Deutschlands (Calbe) -     das neuartige Niedrigenergieverfahren für die Zementproduktion (Glöthe) verweisen. Bedeutende Innovatoren und Unternehmer wie -     Dr. phil. h. c. Karl Samuel Leberecht Hermann, Königliche Preußische chemische Fabrik -     Louis Sellier und Jean Maria Nicolaus Bellot, Zündhütchen -u. Patronenfabrik -     die Unternehmerfamilie Allendorff, Brauerei, Ziegelei, Zuckerfabriken, Sprengstoff und Patronenfabrik       -     Feodor Siegel, Maschinenfabrik, Eisengießerei und Kesselschmiede sind kaum noch bekannt. Die Zeit des Sozialismus und der Nachwendezeitraum haben ein Übriges getan, um diese Traditionen und das Wissen um die Innovationen und  die Technik zu zerstören, zu verschütten oder hat Abläufe streng geheim gehalten. Zahlreiche Firmen sind sich ihrer Traditionen oder ihrer territorialen Innovatoren nicht mehr bewusst; Kinder, Schüler, Bürger sind auf Fremdbildung angewiesen und sehen kaum noch diesbezügliche Verbindungen in ihrem Umfeld. Die richtige Konzentration des Kreismuseums und des Kunsthofes auf die Themenfelder Salz und Schifffahrt  können objektiv die große Lücke zwischen technischer Basisgeschichte der Vergangenheit und Heute objektiv nicht schließen. Diesen Widerspruch zwischen der industriellen Entwicklung und dem Wissen der Vergangenheit und dem Heute will der Verein "Industriemuseum Schönebeck (Elbe) e.V." - Erlebniswelt Technik (iMUSEt)  beheben, er will auf dem Gelände der heutigen EMS in Schönebeck, Ernst-Thälmann-Str. 5a, in 4 historischen, davon 3 denkmalgeschützten Gebäuden ein INDUSTRIEMUSEUM aufbauen, er will -     Geschichte der regionalen Innovationen und Technik bewahren -     Geschichts- , Technik- , Produkt- , Innovations- und Wissenschaftswissen und           Bewusstsein entwickeln -     Kinder, Jugendliche, Azubis,  Erwachsene und Senioren in dieses Wissen und den         Prozess der Wahrung, Pflege und Nutzung für Bildung und Qualifizierung integrieren -     den industriellen, wirtschaftlichen, touristischen Standort in und um Schönebeck so         bereichern, dass eine wirksame, zukunftsträchtige Unterstützung dieser Prozesse         erfolgt.